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Historische Computersysteme

Computerklassiker und Raritäten
Bei uns erhalten Sie ausführliche Informationen zu den bekanntesten und beliebtesten Computersystemen der 80-iger und 90-iger Jahre. Mittlerweile sind diese Computer zu echten Klassikern aufgestiegen und erfreuen sich bei Sammlern großer Beliebtheit.

Commodore 64 / C64

C64 - BrotkastenCommodore 64 / C64
Foto: public domain || de.wikipedia.org

Der Commodore 64 ist ein 8-Bit Heimcomputer mit einem Arbeitsspeicher von 64 KByte.
Zum ersten Mal wurde der C64, wie er auch umgangssprachlich bezeichnet wurde, im Januar 1982 auf der Winter Consumer Electronics Show vorgestellt. Dieser Computer war bei den Nutzern als Spielkonsole und zur Softwareentwicklung äußerst populär.
Von diesem Gerät wurden mehr als über 30 Mio. Stück verkauften, damit ist es der meistverkaufte Heimcomputer weltweit.
Der C64 ermöglichte mit seiner umfangreichen Hardwareausstattung einer ganzen Generation von Jugendlichen in den 1980er Jahren erstmals Zugang zu einem, für diese Zeit, leistungsstarken Computer.

 

Der Commodore 64 besitzt keine intern verbauten Massenspeichergeräte, dies war bei Heimcomputern dieser Zeit so üblich.
Im Gegensatz zu modernen PCs verfügte der C64 über keinerlei interne Massenspeichergeräte, wie es zu dieser Zeit bei Heimcomputern üblich war. Wollte man ein Programm starten, musste dies zuvor über ein Steckmodul oder über externe Laufwerke (Diskette oder Kassette) in den Arbeitsspeicher geladen werden.
In den ROM-Bausteinen des C64 waren nur der Kernel, der Basic-Interpreter und die Zeichensätze enthalten.

 

Als Prozessor wurde ein 6510 (8500 beim C64C/II) verwendet, welcher eine Variante des 6502 von MOS Technology war.
Der 6510 besitzt im Gegensatz zum 6502 einen 6 Bit breiten bidirektionalen I/O-Port, der sich über die Speicheradressen 0 und 1 ansprechen lässt und beim C64 unter anderem dazu genutzt wird, um in einzelnen Speicherbereichen zwischen RAM, ROM und dem I/O-Bereich durch Bank Switching umzuschalten.
Die Bildausgabe erfolgte auf normalen Fernsehgeräten über den Antenneneingang. Als Taktfrequenz wurde bei der PAL-Version 0,985248 MHz und bei der NTSC-Version 1,022727 MHz gewählt.

 

Im C64 wurden 64 kB RAM verbaut, davon waren 38 kB für BASIC-Programme nutzbar.
Klänge werden über den dreistimmig polyphonen Soundchip MOS Technology SID 6581 (buskompatibel mit der Prozessorfamilie 65xx) erzeugt, welcher dem C64 damals revolutionäre, weit über andere Heimcomputer hinausgehende Möglichkeiten zur Klangerzeugung verlieh. Spätere C64-Varianten enthielten den 8580.

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